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Burgen der Sächsischen Schweiz

Burgen der Sächsischen Schweiz



Zahlreiche Burgen und Festungsanlagen krönten in den vergangenen Jahrhunderten die Gipfel und Felsen des Elbsandsteingebirges. Ursprünglich meist als Wachposten über die wichtigen Handelswege angelegt, dienten sie im späteren Verlauf der Zeit oft als Unterschlupf für verarmte Adlige und Raubritter. Dem Treiben letzterer ist es dann auch zuzuschreiben, dass die allermeisten Burgen bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts zerstört worden waren. Einzig die uneinnehmbare Festung Königstein sowie die Burg Hohnstein erheben sich auch heute noch majestätisch in den Himmel.



Burg Hohnstein

Auf eine recht bewegte Geschichte kann dieses Bauwerk zurückblicken, welches um das Jahr 1200 herum errichtet wurde. Zunächst bestand der Bau komplett aus Holz und diente als Grenzfestung zur Mark Meißen, später Sachsen. Zur Zeit der schwedischen Invasion im siebzehnten Jahrhundert diente die Burg als Zufluchtsort und widerstand erfolgreich einer Belagerung. Im siebzehnten und achzehnten Jahrhundert wurde der Holzbau durch Stein ersetzt. Als Burganlagen militärisch nicht mehr bedeutend waren, diente die Anlage abwechselnd als Verwaltungssitz und Gerichtsstand. Bis zur Machtergreifung Hitlers diente die Burg friedlicheren Zwecken, nämlich als Jugendherberge. Die Nationalsozialisten hingegen richteten in der Anlage ein Konzentrationslager ein, welches erst mit dem Ende des Krieges wieder aufgelöst wurde. Heute dient die Burg wieder als Jugendherberge und ist das Wahrzeichen der gleichnamigen Kleinstadt Hohnstein.

Festung Königstein

Auf nicht weniger wechselvolle Zeiten kann die imposante Festung Königstein zurückblicken. Auf 9,5 Hektar Gelände erhebt sich eine der umfassendsten Festungsanlagen Deutschlands, mit einem über zwei Kilometer langen Festungswall. Schon sehr früh wird die Festung als steinerner Bau erwähnt. Zahlreiche Um- und Weiterbauten führten zu ihrem heutigen Aussehen. Wenn auch die militärische Bedeutung die besonders groß war, so kann die Festung doch für sich beanspruchen, nie eingenommen worden zu sein. Ebenso wie Hohnstein diente die Festung Königstein lange Zeit als Straflager und galt bis ins Jahre 1922 als gefürchtetstes Staatsgefängis Sachsens. Heute vermittelt die Burg, aufgrund der außerordentlich guten Erhaltenheit der Gebäude der Festungsinneren, vor allem ein lebhaftes Zeugnis des militärischen und zivilen Alltags der vergangenen Jahrhunderte. Zahlreiche ständige Ausstellungen helfen dem Besucher, sein Wissen über die Vergangenheit zu vertiefen.



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