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Elbsandsteingebirge

Entstehung Elbsandsteingebirge



Beim Anblick der bizarren Felsformationen und tief eingeschnittenen Flussbetten im Elbsandsteingebirge mag sich bei so manchem Besucher die Frage nach der Entstehungsgeschichte dieses steinernen Zaubergartens aufdrängen.



Das Kreidemeer

Schwer vorstellbar mag es für einen in der Geologie unbewanderten Besucher sein, wenn er zum ersten Mal hört, dass das Elbsandsteingebirge einst den Boden eines Ur-Meeres bildete, und zwar in einem Zeitraum von vor 144 bis 66 Millionen Jahren. Die Zuflüsse dieses Meeres zur Kreidezeit führten Sand und andere Sedimente mit sich, welche im Laufe der Jahrmillionen eine mächtige, bis zu sechshundert Meter starke Ablagerung hinterliessen – die heute überall zu erkennende und dem Gebirge seinen Namen gebende Sandsteinschicht.

Urzeitliche Formen

Nach rund sieben Millionen Jahren begann das Meer, sich zurückzuziehen, der Meeresboden hob sich an, und die Gesteine traten an die Oberfläche. Erosion und nachgewiesenermaßen vulkanische Aktivitäten zeichneten das Gebirge und gaben ihm seine heute unverwechselbare Form. Die markanten Basaltkegel, einzigartige Merkmale der Gegend um das Elbsandsteingebirge, sind Überbleibsel der urzeitlichen Vulkane zur Zeit des Tertiär: Cottaer Spitzberg, Großer Zschirnstein und Großer Winterberg, um die bekanntesten zu nennen. Die ebenen Plateaus des Elbsandsteingebirges sind Resultat der Ablagerungen von Gletschern, welche bis an das Elbsandsteingebirge heranreichten und das zuvor stark gegliederte Relief teilweise zuschütteten und ausnivellierten.

Die Lausitzer Verwerfung

Eine der geologischen Grenzlinien, welche den Geologen viele Rückschlüsse auf die prähistorischen Vorgänge im Inneren der Erde erlaubte, ist die sogenannte “Lausitzer Verwerfung”. Sie bildet den nördlichen Rand des Sandsteinvorkommens und trennt den Granit der Lausitz von den Kreide-Sandsteinvorkommen Nordböhmens. Diese Verwerfung entstand bei plattentektonischen Vorgängen in der Erde, als die genannten Granitplatten sich über die Sandsteinplatten schoben und diese hinunterdrückten, bis sie brachen und an der Erdoberfläche die Verwerfung bildeten. Im Südwesten grenzt die Sandsteinplatte an das Gestein des Erzgebirges.

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