Wednesday, 20.11.19
home Kulinarische Spezialitäten Nationalpark Sächsische Schweiz Wanderwege Reiterferien
Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Museen
Stadt Pirna
weitere Sehenswürdigkeiten ...
Tourismus
Veranstaltungen
Campingplätze
Kur- und Erholungsorte
weiterer Tourismus ...
Wandermöglichkeiten
Wanderwege
Sächsischer Bergsteiger Bund
Malerweg
weitere Wandermöglichkeiten
Politik & Kultur
Kulinarische Spezialitäten
Kunst & Kultur
Bildungseinrichtungen
weitere Kultur ...
Sportmöglichkeiten
Radtouren
Reiterferien
Klettern Elbsandsteingebirge
weitere Sportmöglichkeiten ...
Geographie Sächische Schweiz
Bodenlehrpfade
Elbsandsteingebirge
Landkreis Sächsische Schweiz
weitere Geographie ...
Ökologie Sächsische Schweiz
Flora & Fauna
Wiederansiedlung Wanderfalke
Nationalpark Sächsische Schweiz
weitere Ökologie ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Flora der Sächsischen Schweiz

Flora der Sächsischen Schweiz



Die Pflanzenwelt der Sächsischen Schweiz weist bisweilen gewisse Unterschiede auf; so besteht zwischen dem Klima des Elbtals und den zerklüfteten Tälern des Elbsandsteingebirges ein nicht geringer Unterschied, der sich im Vorkommen einer bestimmten Vegetation wiederspiegelt.



Das Elbtal

Das Elbtal bildet mit seinem besonderen Klima einen ganz spezifischen Raum in der Betrachtung der Pflanzenwelt. Die Anschwemmungen des Flusses bilden einen Lebensraum für verschiedene Pflanzenarten, die anderswo im Elbsandsteingebirge nicht vorkommen. Das Schlammkraut etwa, mit seinem Namen bereits auf den bevorzugten Untergrund verweisend, oder das Liegende Büchsenkraut sowie der Hirschsprung. Entscheidend für das Überleben dieser Arten ist ein weitestgehender Erhalt des Flusslaufes ohne allzuviel menschliche Einflussnahme in das Ökosystem.

Montanes Klima

Im Gegensatz zum Elbtal sind die verwinkelten Täler des Mittelgebirges idealer Gedeihraum für ganz andere Pflanzenarten, nämlich die montanen. Diese normalerweise erst ab einer gewissen Höhe anzutreffenden Arten werden durch das feuchte und kühle Gebirgsklima des Elbsandsteingebirges begünstigt. Dabei jedoch ist der Unterschied zwischen den oberen, besonnten Bereichen des Gebirges und den darunter liegenden kühlen und sonnenärmeren Schluchten wiederum äußerst markant, so dass in der Sächsischen Schweiz von einer “Umkehr der Vegetationsstufen” gesprochen werden kann: die licht- und wärmebenötigenden Arten in der Höhe, die klimarestistenteren Arten weiter unten. Einige dieser anzutreffenden montanen bzw. submontanen Arten sind der Hasenlattich, die Pestwurz, das Zweiblütige Veilchen oder der Europäische Siebenstern. Die Elbe bildet die Verbreitungsgrenze für die meisten dieser Arten.

Atlantischer Einfluss

Die Vielfalt an verschiedenen Pflanzen in der Sächsischen Schweiz ist auf eine wahre Klimadiversität zurückzuführen. Denn es findet sich ebenfalls ein starker Einfluss des ozeanischen Klimas, welches wiederum eine ganze Reihe von atlantischen bzw. subatlantischen Arten gedeihen lässt. Eine der bedeutendsten Pflanzen dieser Gattung war der Englische Hautfarn, der im Jahre 1847 erstmals entdeckt und mittlerweile leider bereits ausgestorben ist. Dieser Umstand ist vor allem auf menschliche Einflussnahme zurückzuführen. Andere, seltene Arten der subatlantischen Gattung sind das Froschkraut oder das Schöne Hartheu. Beide wurden erst vor kurzem im Elbsandsteingebirge wiederentdeckt.



Das könnte Sie auch interessieren:
Die Elbe und ihre Hochwasser

Die Elbe und ihre Hochwasser

Die Elbe und ihre Hochwasser Der malerische Flusslauf der Elbe zwischen den Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz lässt kaum vermuten, welches Zerstörungswerk das Wasser bereits drei mal in der ...
Klimatische Verhältnisse der Sächsischen Schweiz

Klimatische Verhältnisse der Sächsischen Schweiz

Klimatische Verhältnisse der Sächsischen Schweiz Zwar gibt es Angaben zu Jahresniederschlägen und Temperaturmittelwerten im Elbsandsteingebirge. Doch sind diese Zahlen in Bezug auf die meisten Orte ...
Sächsische Schweiz Urlaub