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Klettern Elbsandsteingebirge

Klettern im Elbsandsteingebirge



Das Klettern hat in der Sächischen Schweiz eine sehr lange Tradition, und das Revier ist, neben den Alpen, eines der beliebtesten in Deutschlands. Doch vom Besucher wird eine gewisse Rücksicht erwartet, und die zum Teil recht strengen Sächsischen Kletterregeln sollen helfen, die Natur und die Felsen vor einer allzu starken Beeinträchtigung zu schützen.



Historische Erstbegehungen

Als im Jahre 1864 eine Gruppe Schandauer Turnern sich aufmachte, um den wie ein natürliches Monument über die Baumgipfel der umliegenden Hügel hinausragenden Falkenstein zu begehen, war dies die Geburtsstunde des sächsischen Kletterns. Dieser fast einhundert Meter hohe, im Mittelalter von einer Burgwarte gekrönte Felsen in der Nähe von Bad Schandau hat mittlerweile Legionen von Kletterern aus allen Himmelsrichtungen gesehen, die sich an seinen steil aufragenden Wänden versuchten. Nur den geübtesten blieb dabei eine Erklimmung der Spitze vorbehalten. Einer der meistgekletterten Wege ist bis heute der Schusterweg, benannt nach seinem Erstbegeher Oscar Schuster aus dem Jahre 1892.

Unglaubliche Vielfalt Sage und schreibe über 20.000 Kletterwege, verteilt auf mehr als 1.100 zugelassene Gipfel, erwarten den Kletterer in der Sächsischen Schweiz. Eines der bekanntesten Klettergebiete sind dabei die Affensteine, mit ihren dem Namen nach märchenhaft anmutenden Kletterfelsen wie dem Nonnengärtner, der Teufelsspitze, dem Wilden Kopf oder dem Wolfsturm.

Tradition und Herausforderung Jener bereits erwähnte Oscar Schuster war es, der um das Jahr 1900 herum die Grundzüge dessen aufsetzte, was heute als “Sächsische Kletterregeln” bekannt ist. 1913 wurden die Regeln bereits in einem Kletterführer niedergeschrieben und publiziert. Besonderes Kennzeichen der Sächsischen Kletterregeln war und ist der gebotene Verzicht auf künstliche Hilfsmittel beim Erklettern des Felsens, was in einigen Ländern der Erde und viele Jahrzehnte später als “Free Climbing” Furore machte. Die sächsische Klettertradition hat so zur Entstehung einer der verbreitetsten Arten des Kletterns entscheidend beigetragen. Die Kletterregeln haben, neben der strengen Kletterethik, die die Besucher anhält, auf Unsportlichkeiten zu verzichten, auch das Ziel, Natur und Fels zu schützen. Die vorwiegend aus Sandstein bestehenden Felsen sind stark erosionsgefährdet, und so bedarf es hinsichtlich der Massen an gipfelwütigen Kletterern, einer gewissen Regulierung, um nachhaltige Folgeschäden an den vielbegangenen Wegen zu vermeiden.



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