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Kulinarische Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten



Eierschecke

Die im Raum der Sächsischen Schweiz hergestellte Eierschecke ähnelt ein wenig einer Cremeschnitte, mit dem Unterschied, dass die obere Schicht normalerweise bedeutend dicker ist. Diese oberste der drei Schichten, die Schecke, verleiht der Kuchenspezialität auch ihren Namen. Ein zu einer Creme angerührtes Eigelb, mit Zucker und Butter angereichert, zudem Vanille-Flammeri und schaumig geschlagenem Eiweiß bilden die Grundzutaten für die Schecke. Die mittlere Schicht besteht aus einem Quark, der auch Butter, Zucker, Ei und Milch enthält. Der Boden der Leckerei besteht aus Hefeteig oder Rührteig. Dieser dreischichtige Kuchen wird nun im Ofen bis zur richtigen Festigkeit gebacken. Es gibt zahlreiche Variationen der Eierschecke, je nach Region werden auch Rosinen anstelle des Quarks verwendet.



Quarkkäulchen

Quarkkäulchen sind eine Spezialität der Region, hergestellt zu zwei Teilen aus Pellkartoffeln und einem Teil magerem Quark, Eiern und Mehl. Abgeschmeckt werden diese mit Zucker bzw. Vanillezucker sowie Zimt und geriebener Zitronenschale. Letzteres kann je nach persönlichem Geschmack hinzugegeben werden und verleiht der Speise eine besondere und frische Geschmacksrichtung. Rosinen können ebenfalls hinzugegeben werden, um die Geschmacksvielfalt weiter zu variieren. Die Quarkkäulchen werden, im Endergebnis goldbraun und an Kartoffelpuffer erinnernd, in Butter herausgebacken. Zusätzlich kann die Speise mit Puderzucker bestreut werden oder zusammen mit Apfelmus serviert werden. Das Wort “Käulchen” bezieht sich auf ein “in der Pfanne gebratenes Klößchen aus Quark oder Kartoffeln”.

Christstollen

Zwar vielleicht nicht unbedingt nur in der Sächsischen Schweiz bekannt, doch hier mit besonderer Geschichte und Tradition ist der Christstollen, ein schweres Weihnachtszeitgebäck, bestehend aus Unmengen von Butter und Trockenfrüchten. Der Vorgänger des heute bekannten Stollens kam noch ohne Butter und nur mit Mehl, Hefe und Wasser aus – es war ein wahres Fastengebäck. Zurückzuführen war das auf ein “Butterverbot” während der Fastenzeit, das glücklicherweise später aufgehoben wurde, wodurch sich der heutige Butter- oder Christstollen erst entwickeln konnte. Diese Backware besteht zu einem Teil aus Hefeteig, zum anderen Teil aus Rosinen, Mandeln, natürlich Butter und anderen, von Bäckermeister zu Bäckermeister unterschiedlichen Zutaten. Der fertige Stollen wird mit Puderzucker bestreut und soll so mit seiner Form an das gewickelte Christkind erinnern. Froher Anstich!



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