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Pflanzenarten in der Sächsischen Schweiz

Pflanzenarten in der Sächsischen Schweiz



Ein Teppich aus sattem Gelb und Rosa der blühenden Talauen erfreute das Herz der Besucher in manchen Tälern der Sächsischen Schweiz. Doch was so schön in die Landschaft zu passen scheint, macht so manchen Experten stutzig: die hier blühenden Arten sind in der Sächsischen Schweiz nicht heimisch. Ihre massive Verbreitung könnte ein Problem darstellen.



Verdächtige Blütenpracht

Durch das in der Vergangenheit unbekannte Farbenmeer auf den Wiesen der Sächsischen Schweiz wurde man auf die mögliche Problematik von für die Gegend relativ neuen Pflanzenarten aufmerksam, die sich aufgrund verschieder Faktoren schneller verbreiten konnten als Einheimische Arten. Zum einen ist dies durch den Umstand gegeben, dass Raupen und Schnecken die neuen Pflanzenarten meiden, zum anderen durch die am Boden arbeitenden Bakterien und Organismen, die die außerhalb des heimischen Kreislaufsystems lebenden Pflanzen oftmals nicht zersetzen. Dadurch können sich die neuen Arten gegenüber den einheimischen eine Art “Wettbewerbsvorsprung” verschaffen, was zu einer Überhandnahme einer Art führt.

Pflanzeninvasion aus Übersee?

Die von der Nationalparkverwaltung eingeleitete Untersuchung der neuen Pflanzenarten brachte zum Vorschein, dass es sich meist um aus Übersee stammende, in Bezug auf Umwelteinflüsse recht robuste Arten handelt. Doch auch Arten aus dem Himalaja sind vertreten, so das rosa blühende Drüsiges Springkraut, auch Indisches oder Himalaja-Springkraut genannt. Eine andere Art ist der aus den USA im 17. Jahrhundert importierte Schlitzblättrige Sonnenhut oder der Japanische Staudenknöterich. Diese Arten fanden ihre Verbreitung in der freien Natur meist durch Verwilderung aus Gärten oder anderen Anlagen.

Weitere Untersuchungen nötig

Gegenstand von weiteren Untersuchungen ist derzeit, welche Auswirkungen die Verbreitung der neuen Arten auf das Ökosystem bzw. die einheimische Pflanzenwelt haben könnte. Mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Pflanzen sind oft gesetzlich und ökologisch problematisch, einfaches Abmähen reicht nicht. Experten berichten, dass das Bekämpfen von Fremdarten meist nur zu einem recht geringen Prozentsatz erfolgreich verläuft. Die angesprochenen wissenschaftlichen Untersuchungen sollen ein gezieltes Handeln ermöglichen.



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