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Militärische und zivile Tiefflüge im Raum der Sächsischen Schweiz

Militärische und zivile Tiefflüge im Raum der Sächsischen Schweiz



Militärische und touristische Tiefflüge häuften sich in den letzten Jahren über der Sächsischen Schweiz. Wärend der dadurch entstehende Lärm an manchen Orten einfach nur als störend empfunden wird, stellen die Tiefflüge über der Kernzone eines Nationalparks ein größeres Problem dar. Doch die Menschen der Sächsischen Schweiz sind nicht untätig.



Übungsflüge

Mit ohrenbetäubendem Lärm durch das Elbtal jagende Tornados der Bundeswehr sind in den letzten Jahren zu einem gewohnten Ereignis für die Bewohner der Gegend geworden. Auch die Zahl der touristischen Tiefflüge mit Propellermaschinen soll stetig zugenommen haben. Um diese Eindrücke belegen zu können, wurde von verschiedenen Gruppierungen und Vereinen begonnen, die beobachteten Tiefflüge zu notieren und zu sammeln. Auch die geschätzte Flughöhe wurde dabei festgehalten, existiert doch in Deutschland ein Gesetz bezüglich einer unbedingt einzuhaltenden Mindestflughöhe von 150 Metern. Viele Beobachter sind sich allerdings darüber einig, dass diese Mindestflughöhe von den Jets der Bundeswehr immer wieder verletzt wird.

Argumentation der Naturfreunde

Die durch diese Übungsflüge aufgebrachten Anwohner argumentieren mit der massiven Lärmbelästigung für Mensch und Tier und der Gefahr für die Natur, die durch die manchmal offenbar nicht ungefährlichen Flugübungen entsteht. Schließlich gab es in Deutschland in den vergangenen Jahren einzelne Abstürze von Tornado-Jagdflugzeugen, bei denen nicht nur die Piloten ums Leben kamen, sondern auch durch in Brand gesetztes Kerosin ganze Waldflächen in Flammen aufgingen. Die Tiefflüge, die über dem Nationalpark stattfinden, bestärken diese Argumentation noch: ein Nationalpark ist eine Schutzzone der höchsten Kategorie, die nicht nur zu Land, sondern auch in der Luft möglichst naturnah und unbelassen bleiben soll. Die Bundeswehr hingegen argumentiert mit der Notwendigkeit, Tiefflüge zu üben, bei denen mit Zuhilfename des Geländes das gegnerische Radar unterflogen wird.

Tiefflugaktionstag

Um auf die Problematik aufmerksam zu machen und entsprechende Entscheidungen zu bewirken, wurde von den Anwohnern der betroffenen Gebiete im Mai 2005 ein Aktionstag einberufen, in dessen Anschluss ebenfalls mit Politikern und Verantwortlichen – zum Beispiel den Flugzeugbesitzern von Mietflugzeugen – diskutiert wurde.



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