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Wanderwege

Wanderwege Sächsische Schweiz



Eine Vielzahl an Wanderwegen führt kreuz und quer durch die Sächsische Schweiz. Die gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmittel tut ein Übriges zur Popularität des Wanderns rund ums Elbsandsteingebirge. Hier eine kleine Auswahl von interessanten Routen, die allesamt an einem Tag zu bewältigen sind.



Durch das Kirnitzschtal

Dieser etwa 30 Kilometer lange Wanderweg führt durch das Tal der Kirnitzsch in der Nähe der Böhmischen Grenze. Die Anfahrt geschieht über Bad Schandau, welches leicht mit der Bahn zu erreichen ist. Von dort geht es per Bus bis nach Hinterhermsdorf, dem Startpunkt des Marsches. Zunächst folgt man dem mit einem gelben Strich auf weißem Grund markierten Wanderweg entlang des Flusslaufes bis zur oberen Schleuse, dem Endpunkt der ersten Etappe. An einem Hang oberhalb des Flusses geht es weiter, bis man auf den Wanderweg mit grüner Markierung trifft, welcher einem zur niederen Schleuse führt. Nach einem kurzen Stück auf der an dieser Stelle nur wenig befahrenen Kirnitzschtalstraße und vorbei an mehreren Mühlen, die typisch sind für das Tal, bis zum Förstersteig, einem sehr anspruchsvollen Stück, auf dem man die Kirnitzsch und das Tal schlussendlich wieder verlässt.

Kuhstall und Raubschloss Der Weg führt teilweise durch den Nationalpark Sächsische Schweiz und vorbei am bekannten “Kuhstall” bis hin zum Hinteren Raubschloss. Der Weg ist aufgrund der zahlreichen Höhenmeter, die es zu überwinden gilt, etwas anspruchsvoller, doch bieten sich unterwegs Gelegenheiten, in Wirtschaften Pausen einzulegen und seine Kräfte aufzufrischen. Los geht es auf der etwa 16 Kilometer langen Wanderung an der Neumannmühle. Auf einem gelb markierten Weg geht es in einem Aufstieg zum ersten Ort von Interesse, dem Ottendorfer Raubschloss. Der Weg führt an dieser Stelle zwischen zwei dicht beieinander stehenden Felsen hindurch und ist dementsprechend eng. Dem Wegverlauf folgend erreicht man nach einiger Zeit den “Kuhstall”, eine geräumige Felsenhöhle, in der in vorigen Jahrhunderten tatsächlich auch Vieh untergebracht worden sein soll. Zwischendurch bietet der Weg immer wieder schöne Aussichten auf Täler und Gipfel ringsum. Am Kuhstall kann man sich auch in der Gaststätte kulinarisch etwas verwöhnen lassen. Durch eine Schlucht und der roten Markierung folgend, erreicht man die Zeughausstraße. Von diesem Punkt kann man bereits das zweite, genannt Hintere Raubschloss sehen. Über ein paar verborgene Waldwege erreicht man von dort wieder den Parkplatz an der Kirnitzschtalstraße.



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